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Hakolnoa präsentiert am 12.04.+ 19.04. im cine K

    THE ILLEGALS
    am 12. April um 17:00 Uhr – in OmU
    im Muvi des Cine k

    Als Spielfilm und historische Quelle zugleich zeigt der Film die unmittelbare Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges, in der jüdische Geflüchtete versuchten, illegal nach Palästina zu gelangen. Dokumentarische Aufnahmen von der Überquerung der Alpen und der Schiffsüberfahrt aus dem Jahr 1947 werden mit einer fiktiven Nebenhandlung ergänzt.

    Ende 1947 drehte der amerikanische Kriegsberichterstatter und Schriftsteller Meyer Levin dieses Dokudrama, während er jüdische Geflüchtetengruppen begleitete, die illegal die schwierige und gefährliche Reise aus den DP-Camps in Deutschland nach Palästina unternahmen: Sie gingen zu Fuß über die Alpen und gelangen auf dem überfüllten Schiff „The Unafraid“ nach Palästina. Levin ergänzte die dokumentarischen Bilder um eine fiktive Nebenhandlung, die ein junges Paar zeigen, Sara und Mika Wilner. Sara wird gespielt von seiner Frau Tereska Torres.

    Im Anschluss bietet die Filmgruppe „HakOLnoa“ ein Nachgespräch zum Film an – Teil der Filmreihe „Tacheles! Jewish Diversity Film Series“.

    DER GOLEM – wie er in die Welt kam
    am 19. April um 17:00 Uhr
    im Muvi des Cine k

    Teil der Reihe „See the Sound“: Live vertont von Pianistin Ulla Schmidt

    Prag im 16. Jahrhundert: Der Kaiser will die jüdische Bevölkerung aus der Stadt vertreiben. Rabbi Löw erschafft die legendäre Lehmfigur Golem, um das drohende Unheil für die Bewohner des jüdischen Ghettos abzuwenden.

    Paul Wegeners Film war einer der künstlerisch sowie wirtschaftlich größten Erfolge der deutschen Stummfilmproduktion, dessen außergewöhnliche expressionistische Bild- und Dekorgestaltung bis heute nichts von ihrer suggestiven Wirkung verloren hat. “Der Golem, wie er in die Welt kam” ist ein Zeitdokument, das 100 Jahre nach der Premiere nicht weniger dringlich erscheint als zum Zeitpunkt seiner Entstehung. Wegeners Bild vom Monster, das die Frau trägt, wird in den rassistisch getönten Hollywooddramen der 1930er Jahre immer wieder aufgegriffen – von Tod Brownings Dracula (1931) bis hin zu Merian C. Coopers und Ernest B. Schoedsacks King Kong (1933).  

    Mit Einführung von Levi Israel Ufferfilge – Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg, Judaist, Jiddist, Religionspädagoge und Autor von „Nicht ohne meine Kippa“.