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Ab: 13. November 2018   Veranstaltungsankündigung

Deutschsprachiges Judentum im Jahr 1938

Wanderausstellung in Universitätsbibliothek eröffnet am 20. November

Oldenburg. Individuelle Einblicke in die Erfahrungen deutschsprachiger Jüdinnen und Juden aus dem Jahr 1938 ermöglicht die Wanderausstellung „1938PROJEKT: Posts from the Past“ des Leo Baeck Institute. Am Dienstag, 20. November, 18.00 Uhr, wird die Ausstellung im Saal der Universitätsbibliothek Oldenburg (Campus Haarentor, Uhlhornsweg 49-55) eröffnet. Anschließend ist sie im Foyer während der Öffnungszeiten der Bibliothek (montags bis freitags von 8.00 bis 24.00, am Wochenende von 10.00 bis 19.00 Uhr) bis zum 7. Dezember zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Am Abend der Eröffnung führt die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Miriam Bistrovic vom Leo Baeck Institute, in die Ausstellung ein. Grußworte sprechen die kommissarische Leiterin der Universitätsbibliothek, Heike Andermann, die Vizepräsidentin der Universität für Studium, Lehre und Gleichstellung, Prof. Dr. Sabine Kyora, und der Dekan der Fakultät IV Human- und Gesellschaftswissenschaften, Prof. Dr. Thomas Alkemeyer. Zudem sprechen die Vorsitzende der Arbeitsstelle „Interkulturelle Jüdische Studien“ der Universität, Prof. Dr. Andrea Strübind, und der Rabbiner des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Jona Simon. Der Oldenburger Philosoph Prof. Dr. Matthias Bormuth führt durch den Abend.

Die Ausstellung „1938PROJEKT: Posts from the Past“ ist verbunden mit einer Online-Präsentation. Diese stützt sich auf Materialien aus den Archiven des Leo Baeck Instituts, das als unabhängige Forschungs- und Dokumentationseinrichtung die Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums lebendig hält, sowie zahlreicher Partnerinstitutionen. Unter www.1938projekt.org erscheinen bis zum Jahresende 365 persönliche Geschichten, die anhand authentischer Dokumente den Schrecken und die Hoffnungen aus Sicht der Betroffenen schildern. Für die Wanderausstellung wurden zwölf dieser Geschichten ausgewählt. Die Präsentation der Ausstellung in Oldenburg erfolgt in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Oldenburg, den Interkulturellen Jüdischen Studien der Universität Oldenburg und der Karl Jaspers-Gesellschaft Oldenburg.

Quelle: Pressestelle der Universität

Zeitungsartikel NWZ

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