Aktuelles

Verlängerung bis zum April 2021

Emden im Nationalsozialismus: Stadtverwaltung, Finanzamt, Gestapo u.a., aber auch die Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische Altertümer (die „Kunst“) tragen das autoritäre System. Hinzu kommen nicht zuletzt viele Bürgerinnen und Bürger Emdens, die plötzlich nicht mehr fähig sind, Recht und Unrecht zu unterscheiden. Jüdischen Bürgerinnen und Bürgern sowie anderen Verfolgten des NS-Terrors wird alles von Wert genommen. So genannte „Judenauktionen“ und Lager für „Hollandgut“ sind die Hauptumschlagplätze für das so geraubte Kulturgut. Die Stadt Emden und die „Kunst“ ergänzen sich im Eifer, dieses Kulturgut zu „sichern“. Zeugnisse dieser Untaten befinden sich auch heute noch in den Beständen des Ostfriesischen Landesmuseums Emden.
Die Ausstellung berichtet aus der Perspektive der Provenienzforschung vom Sammeln geraubten Kulturguts und den Menschen, die damit in Verbindung standen. Sie zeigt die Spuren des Verbrechens, stellt wichtige zeitgenössische Akteurinnen und Akteure vor und macht Strukturen und Prozesse der Beraubung transparent.
Ermöglicht wurde diese umfassende Forschungsarbeit durch die Förderung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste für ein Projekt zur wissenschaftlichen Untersuchung der Herkunftsgeschichte der Bestände des Ostfriesischen Landesmuseums Emden aus der NS-Zeit. Beide Träger des Museums – Stadt Emden und „1820dieKUNST“ – stellen sich aktiv der historischen Verantwortung, die aus den Forschungsergebnissen erwächst und unterstützen das Projekt in vollem Umfang.

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Aktuelle Informationen in der 2. Welle der Corona-Pandemie

Für den Monat März und vorrausichtlich April 2021 haben wir in dieser Situation das Gemeinde-Programm auf online-Angebote umgestellt und alle Präsenzveranstaltungen gestrichen. Der Synagogen-G´ttesdienste wird auch virtuell staatfinden.

Mehr als zuvor gilt weiterhin:

Halten Sie sich bitte an die AHA+L – Regeln & bleiben Sie gesund:

  • Abstand halten (mindestens 1,5 Meter von anderen Menschen)
  • Mund-Nasen- Masken tragen, in öffentlichen Verkehrmitteln und Supermärkten gilt FFP2 oder OP Masken Pflicht!
  • gute Hängehygiene: häufiges und gründliches Waschen der Hände, evt. auch Händedesinfektion
  • häufiges Lüften der Aufenthaltsräume (mindestens 5 Minuten jede Stunde)
  • Außerdem aktuell: Vermeiden Sie alle nicht unbedingt notwendigen persönlichen Kontakte, auch im privaten Bereich!!

Informationen zur jeweils aktuellen Corona-Lage gibt es

1. lokal für Oldenburg:

https://www.oldenburg.de/startseite/leben-umwelt/soziales/gesundheitsamt/corona/corona-verfuegungen.html

Oldenburger Bürgertelefon zum Thema Corona: 0441 / 235-4550

2. für Niedersachsen:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirusdie-krankheit-corona-corona-virus-185485.html

(in leichter deutscher Sprache)

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/informationen_in_fremdsprachen/information-in-russisch-194857.html

(in russischer Sprache)

Zentrale Telefon-Corona-Hotline der niedersächsischen Landesregierung: 0511 / 120-6000

(Mo – Fr: 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr)

(Sa + So: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr)

3. Corona-Informationen der ZWST (Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland)

https://www.zwst.org/de/we-care/information-auf-deutsch/ (in deutscher Sprache)

https://corona-ethnomed.russisch.info-data.info (in russischer Sprache)

ZWST- Corona-Notfall- Telefon-Hotline: 069 / 944 371-24

Mit freundlichen Grüßen,
Der Vorstand

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