| Liebe Engagierte, seit dem 7. Oktober 2023 sind Hochschulen zu einem zentralen Ort antisemitischer Mobilisierung geworden. Jüdische Studierende und Hochschulangehörige erleben Ausschluss, Schikane und die Angst vor Gewalt. Das nehmen wir nicht hin. Gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden und in Kooperation mit der Jüdischen Studierendenunion Deutschland eröffnen wir am 6. Oktober unsere diesjährigen Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus an der TU Dresden. Wir laden euch herzlich ein, an der Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen und mit uns darüber zu sprechen, wie Hochschulen Orte des Dialogs sein und Räume der Angst verhindern können. Was erwartet euch am 6. Oktober an der TU Dresden? Netzwerkveranstaltung | 16:30 Uhr Zum Auftakt findet eine Netzwerkveranstaltung mit lokalen antisemitismuskritischen Hochschulinitiativen und der Jüdischen Studierendenunion Deutschland statt. Die Moderation übernimmt Hannah Rothkegel (Anne Frank Zentrum). Alle Interessierten sind herzlich willkommen – unabhängig davon, ob ihr bereits in einer Initiative aktiv seid oder euch erstmals mit dem Thema beschäftigt. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Perspektiven kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Grußworte | 18:00 Uhr Es folgen Grußworte der TU Dresden, der Amadeu Antonio Stiftung und des Anne Frank Zentrums. Podiumsdiskussion | 18:15 Uhr Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion zur Situation an Hochschulen nach dem 7. Oktober. Wir sprechen mit Personen, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven kennen: Dr. Ilja Kogan (Leitung des Netzwerks Jüdischer Hochschullehrender und Verfasser eines Beitrags im Buch „Ausnahmezustand: Hochschulen im deutschsprachigen Raum seit dem 7. Oktober. Zeugnisse von Betroffenen“), Dr. Raja-Léon Lange (Leitung der Bildungsabteilung des Ariowitsch-Hauses und des Fachnetzwerks gegen Antisemitismus, externe Fachstelle für Antisemitismusprävention der Stadt Leipzig), Hanna Veiler (Präsidentin der European Union of Jewish Students und Autorin des Buchs „JUNG. JÜDISCH. WÜTEND. Unser Ringen um eine Zukunft in Deutschland“) und Prof. Dr. Maria Häusl (Professorin für Biblische Theologie und Beauftragte gegen Antisemitismus der TU Dresden). Die Moderation übernimmt Dr. Nikolas Lelle (Projektleiter der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung und Herausgeber des Buchs „Warum man Israel nicht hassen muss, um zu den Guten zu gehören“). Teilnahme In Zeiten, in denen oft darum gerungen wird, wer am lautesten ist, wollen wir mit dieser Veranstaltung einen Ort für Dialog und Austausch schaffen. Kommt vorbei, bringt eure Perspektiven mit und vernetzt euch mit anderen Engagierten! Für die Netzwerkveranstaltung ist eine Anmeldung hierüber notwendig. Für die Podiumsdiskussion ist keine Anmeldung notwendig. Ihr findet den Termin mit dem Programm hier. Bitte leitet die Einladung an Interessierte weiter. Get together, get connected! Für einen |

